Vertraue auf Jesus - 4 Schritte in die Ruhe!
Errettung, Glaubensfragen, Gott im Alltag

21. Vertraue auf Jesus – 4 Schritte in die Ruhe!

In den letzten Wochen und Monaten war ich vielen persönlichen Herausforderungen ausgesetzt. Vieles kam ganz anders als gedacht und wenn ich auf das letzte Jahr zurückblicke, dann weiß ich, dass es vielen Menschen so ergangen ist und immer noch ergeht. Deshalb möchte ich hier nun eine kleine Geschichte mit euch teilen, die mich innerlich sehr bewegt hat und durch die ich einige wichtige Prinzipien gelernt habe, wie ich mein Vertrauen auf Jesus setze. Lerne vier Schritte, um Ruhe und Frieden zu finden in unsicheren Zeiten und dich einfach mal „hängen zu lassen“!

Ein kurzer Rückblick auf 2020

Mit der Erwartung von Fülle und Überfluss bin ich in das Jahr 2020 gestartet (Lies dazu „20. Fülle und Überfluss im neuen Jahr!“) und ich muss zugeben, dass ich mir innerlich bereits ein Bild gemalt hatte, wie das wohl aussehen könnte. Doch dann kam Corona und nicht nur mein Leben, sondern das Leben vieler Menschen wurde erstmal auf den Kopf gestellt. Mangel, wo man auch hinsah! Ein Mangel an Gesundheit, ein Mangel an sozialen Kontakten, ein Mangel an Finanzen, ein Mangel an Aktivitäten…aber vor allem ein Mangel an KONTROLLE! Stattdessen aber Fülle und Überfluss von ANGST! Ja, die Angst ist diejenige, die als erstes an unsere Tür klopft, wenn wir spüren, dass wir die Kontrolle verlieren, aber wie können wir diese Angst überwinden? Dazu später mehr in diesem Beitrag! (Oder lies dazu auch „14. Angst oder Liebe?“)
Die meisten Mängel trafen mich persönlich nicht so besonders, da mein Leben schon vor Corona durch viele dieser Mängel geprägt war, doch der Mangel an Kontrolle, der machte mir wirklich zu schaffen. Die ständige Unsicherheit darüber, welche Hiobsbotschaft als nächstes vom Himmel fällt und welche scheinbaren Stabilitäten einem mal eben unter den Füßen weggezogen würden, forderte mich extrem heraus. Alles Tragende wurde in irgendeiner Form erschüttert, sodass ich nicht anders konnte, als anzuerkennen, dass Gott am Ende der Einzige ist, der unerschütterbar ist. Somit begab ich mich auf eine spannende Reise des inneren Wachstums und ich lernte, Herausforderungen zu Möglichkeiten werden zu lassen. Wo etwas erschüttert wurde, entschloss ich mich, mich nicht erschüttern zu lassen, sondern im Staub wieder aufzustehen und nach dem wahren Unerschütterbaren in dieser Sache zu suchen. Ich verzweifelte nicht an dem Mangel, der vor mir aufklaffte, sondern ich streckte mich aus nach der Fülle und dem Überfluss, den Gott in diesen Mangel hineingießen wollte. Wo Begrenzung im Außen war, wurden Räume nach Innen geschaffen durch Bibelstudium, gute Predigten sowie tiefe Zeiten des Lobpreises und Gebets. Schon bald erkannte ich, dass Gottes Zusage von Fülle und Überfluss sich nicht auf äußere Gegebenheiten bezog, sondern auf das innere Wachstum, was ich in diesem Jahr durchlaufen würde.

Vertrauen in der Krise – gar nicht so leicht!

Nach diesem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr nun aber zu meiner Geschichte, die ich mit euch teilen möchte. Die ersten Wochen des neuen Jahres begannen für mich leider sehr krisenhaft. Wo am Ende des letzten Jahres noch Zuversicht und Glaube waren, war ich nun meinen Emotionen ausgeliefert und badete in Angst und Verzweiflung. Ich fühlte mich in tiefster Finsternis und konnte kein Licht sehen. Ich hatte einfach keine Perspektive, wie es in diesem Jahr weitergehen sollte, denn keine Hilfen waren greifbar oder zumindest in Aussicht. Auch Gott konnte ich irgendwie nicht mehr spüren und glaubte, Er hatte mich und meine Nöte vergessen. Doch dann fiel plötzlich ein kleiner Lichtfunken vom Himmel und auch, wenn ich immer noch keine Lösung für die Situation hatte, so hatte ich doch wieder Hoffnung und ein bisschen Vertrauen, dass es eine Lösung geben würde! Der Funken kam durch eine Hängematte…

Meine Geschichte von der Hängematte

Schon immer hatte ich mir eine Hängematte gewünscht und als ich vor kurzem mal die Erfahrung machen durfte, wie es sich anfühlt, sich in eben solcher hängen zu lassen, wurde der innere Wunsch wieder lauter und ich fing einfach mal an, im Internet nach passenden Modellen zu suchen und sie auf meinem Amazon-Wunschzettel zu speichern. Da ich in meiner Wohnung ausschließlich Rigipswände und –decken besitze, war ein Hängemattensessel mit Gestell die einzig denkbare Option. Doch bereits nach den ersten Messungen in meinem Wohnzimmer, musste ich feststellen, dass ich für so ein großes Gestell einfach keinen Platz habe. Tja, Projekt gescheitert, Angebot vom Wunschzettel gelöscht! Doch während mein Wunsch gerade wie ein Luftballon davonflog, rief ich noch ein kurzes Stoßgebet zum Himmel: „Ach Jesus, ich wünsche mir so sehr eine Hängematte! Wenn es doch noch irgendeine wundersame Option gibt, dann mach es bitte möglich!“.
Was dann passierte brachte mich mal wieder ins Staunen. Kurze Zeit später besuchte ich Freunde und sah eine Hängematte unter ihrem Weihnachtsbaum liegen und während ich ihnen gerade mein Leid darüber klagte, entgegnete man mir mit: „Du, hinter jeder Rigipsdecke ist aber auch irgendwo ein Balken!“. Und da war er, der Jesus-Moment! Ich wusste sofort, dass dieser Impuls eine Antwort auf mein Gebet war und schon war mein Glaube wieder geweckt. Sollte das Projekt doch noch nicht gescheitert sein? Aber wie findet man denn bloß so einen Balken hinter einer schieren, weißen Decke? Es scheint unmöglich, ich war also weiter auf Jesus Hilfe angewiesen. Ein paar Tage später fand ich dann zufällig ein Video im Internet, was erklärte, wie man durch den Gebrauch eines Magneten die Metallschrauben ausfindig machen kann, mit denen die Rigipsplatten an dem dahinterliegenden Lattengerüst befestigt sind. Nach ein paar Kletterübungen und ein wenig Geduld war meine Wohnzimmerdecke dann gezeichnet von zahlreichen Kaugummi-Punkten und es ließ sich tatsächlich der Verlauf der Lattenkonstruktion erkennen. Eine Lattte ist besser als ein bisschen Karton, aber leider reicht das immer noch nicht aus, um einen Hängesessel zu befestigen. Doch dann die nächste Eingebung: Ich könnte ja mal auf den offenen Dachboden gehen und sehen, ob ich dort Anhaltspunkte über einen Querbalken finde. Und tatsächlich, jede Dachsparre wurde von je zwei Querbalken begleitet. Also schnell die Abstände der Dachsparren ausmessen und unten auf meine Wohnungswand übertragen. So ergab sich nun aus der durch Kaugummi gezeichneten Latte und dem vermuteten Verlauf eines Querbalkens ein Kreuzungspunkt. Die Aufregung stieg: Hier also nun könnte mein Glück versteckt sein. Tja, aber ohne ein Loch zu bohren, würde ich trotzdem nicht herausfinden können, ob meine Pläne tatsächlich aufgegangen waren. Ich meine, die Wahrscheinlichkeit war nicht besonders groß, denn die Messungen waren relativ ungenau und der Balken nur 8 cm breit, aber ich musste es einfach probieren. Ich bohrte so tief wie mein Akkuschrauber bohren konnte, doch der Widerstand ließ einfach nicht nach und als ich den Bohrer wieder herauszog und sich Holzspäne an der Bohrerspitze befanden, wusste ich: Ich hab‘s geschafft!!! Ich hab den Balken erwischt! Große Freude überkam mich sowie ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit, denn ich wusste ganz sicher, dass ich dies nicht alleine geschafft hatte! Der Wunsch in meinem Luftballon hatte die richtige Adresse gefunden und hier kam nun die Antwort: ein Loch in einem Holzbalken!
Also schnell zurück zu Amazon, um das Hängemattenmodell, was ich ja bereits vom Wunschzettel gelöscht hatte, sowie die dazugehörigen Halterungen zu bestellen. Ja, so ist das mit Jesus: „Was du von deinem Wunschzettel löschst, packt Er in deinen Warenkorb!“. Wenige Tage später war alles da, ich bohrte ein weiteres Loch daneben und begann die dicken, langen Schrauben hineinzudrehen. Leider versagte mein Akkuschrauber bereits nach dem ersten Drittel. Oh nein, was nun? Wie wär‘s, wenn ich mal meine Armmuskeln erprobe? Mit großem Kraftaufwand gelang es mir die Schrauben bis auf 2 cm Rest hineinzudrehen, doch dann war auch dort Schluss. So musste die Bohrmaschine von Freunden ran und auch sie hatte wirklich zu kämpfen, so konnten die letzten Millimeter der einen Schraube einfach nicht überwunden werden. Aber egal, denn eines war bereits sicher: Was mit so viel Kraft hineingebracht wurde, wird ganz sicher so schnell nicht weder herausfallen und dass war ja das Ziel!
So konnte nun der Hängemattensessel angebracht werden und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie aufgeregt ich war, als ich mich das erste Mal vorsichtig hineinsetzte. Würde mich das Ding wirklich halten können? Von Tag zu Tag wurde die Angst dann etwas weniger und ich wurde mutiger, sogar darin zu schaukeln und zu wippen. Es fühlte sich gut an, den festen Zug des Leinens am Körper zu spüren und somit auch eine echte körperliche Empfindung dafür zu bekommen, was es heißt, getragen zu sein. Meine Füße waren vom Boden abgehoben und mir wurde bewusst, dass ich jetzt wirklich mit meinem ganzen Körpergewicht an diesen zwei Schrauben hänge, die ich dort in die Decke gezwungen hatte, und sollten diese wider Erwarten doch nicht halten, würde ich ohne Chance sehr unsanft mit dem Steißbein auf dem harten Boden landen. Als mir das gerade ins Bewusstsein drang, hörte ich plötzlich die leise Stimme von Jesus flüstern: „Vertraust du mir?“.

In der Hängematte Vertrauen üben

Wow, Gänsehaut machte sich über meinen ganzen Körper breit und mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Jesus hatte mir hier nicht nur einen kleinen Wunsch erfüllt, sondern Er hatte einen Plan: Er wollte Vertrauen mit mir üben! Und zwar nicht nur im Kopf, wo es bisher stattfand, sondern Er wollte, dass ich lerne, wie es sich wirklich an Leib und Seele anfühlt, Kontrolle abzugeben und trotzdem getragen zu werden. Dieser Hängesessel war mehr als nur ein kleines Spielzeug, es war die Tür in eine Gottesbegegnung und es half mir, die dunklen Wochen der Krise durchzuhalten bis dann tatsächlich Lösungen wie aus dem Nichts vom Himmel fielen und ich zumindest wieder Perspektiven sehen konnte. Gott hatte sich wieder einmal um alles gekümmert und wäre ich in meinem Vertrauen bereits etwas geübter gewesen, dann hätte ich die Wochen zuvor in viel mehr in RUHE statt in Angst und Panik durchleben können.

4 Schritte in die Ruhe

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum ich dir nun so ausführlich erzählt habe, wie man einen Hängemattensessel an einer Rigipsdecke befestigt, doch diese Geschichte ist nicht nur ein Zeugnis für erhörte Gebete, sondern sie ließ mich einige wichtige Prinzipien lernen, die man in jeder Situation anwenden kann, um Ruhe zu finden und sich hängen zu lassen. Im Folgenden möchte ich nun diese 4 Schritte erläutern…

  1. Bete zu Jesus und suche das Kreuz in deiner Situation!

Zunächst machte Jesus mich darauf aufmerksam, dass ich nicht nur an den zwei Schrauben hing, sondern an zwei sich kreuzenden Holzbalken und somit buchstäblich am KREUZ! Ich hatte ein Problem bzw. einen Wunsch und das erste, was Er machte, ist, mir den Weg zu zeigen, wie ich das Kreuz finden würde. Es scheint also keine Lösung zu geben, ohne vorher das Kreuz gefunden zu haben. In meinem Fall waren es ein paar sich kreuzende Holzbalken, doch in anderen Lebenssituationen wird das Kreuz etwas ganz anderes bedeuten. Durch den Tod von Jesus Christus am Kreuz und unseren Glauben daran, werden wir Kinder Gottes und in Sein Reich aufgenommen, damit wir in Christus „mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt“ gesegnet sind (Epheser 1,3) (Mehr über das Kreuz in „8. Liebe, die alles riskiert!“). Durch das Kreuz haben wir also Zugriff auf ALLES, was Gott gehört und finden somit für jedes Problem eine Lösung! Die Bibel ist voll von diesen Lösungen und Verheißungen und um das Kreuz in deiner speziellen Situation zu finden, ist es unbedingt notwendig, dass du anfängst, die Bibel zu studieren.

Hier zwei Beispiele, was das Kreuz in deiner persönlichen Situation bedeuten kann:

  1. Wenn du z.B. gerade krank bist, dann sagt dir die Bibel Folgendes: „Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen (…) und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,4-5)
  2. Wenn du stattdessen gerade finanzielle Nöte hast, dann gibt die Bibel dir diese Verheißung: „Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“ (2. Korinther 9,8)
  1. Mache den Glaubenstest!

Nachdem ich vermutete, das Kreuz gefunden zu haben, machte ich eine Probebohrung und stellte damit sicher, dass ich wirklich den Holzbalken getroffen hatte. Ohne diese Prüfung hätte ich es niemals gewagt, meine Hängematte an der markierten Stelle aufzuhängen. Was heißt das jetzt für dich? Du musst deinen Glauben prüfen! Glaubst du wirklich, dass Jesus für dich am Kreuz gestorben ist und dich von deinen Sünden erlöst hat? Vertraust du darauf, dass das Kreuz somit genau so eine feste Substanz hat wie mein Holzbalken? Wenn du das Kreuz in seinem Fundament nicht als wahr betrachten kannst, dann wird jeder weitere Schritt, den ich hier aufliste überflüssig sein für dich. Jede Schraube, die du in die Decke drehen wirst, wird lediglich ein bisschen Rigipsstaub verursachen und beim ersten Gebrauch direkt herausreißen. Die Bibel sagt dazu: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen.“ (Hebräer 11,6)

  1. Bekenne deinen Glauben, damit er stabil und tragfähig wird!

Das Kreuz zu finden und daran zu glauben ist die Grundvoraussetzung, aber nur durch das Anstarren des Holzbalkens wäre ich nie in den Genuss meiner Hängematte gekommen. Stattdessen musste ich aktiv werden und Kraft aufwenden, um ein zweites Loch zu bohren und dann Stück für Stück die dicken Schrauben hineinzudrehen. Auch du musst also in deinem Leben aktiv werden. Der Glaube kommt durch das Hören des Wortes Gottes (vgl. Römer 10,17) und hören kannst du es ja nur, wenn es auch ausgesprochen wird. Das heißt also, du musst anfangen, deine Verheißungen mit dem Mund auszusprechen und darüber deinen Glauben bekennen. Der Glaube im Herzen und das Bekenntnis mit dem Mund gehören untrennbar miteinander zusammen, um von Jesus gerettet zu werden (vgl. Römer 10,8-10). Errettung ist aber nichts, was nur einmalig passiert, sondern es passiert jeden einzelnen Tag. Jesus schenkt dir nicht nur die einmalige Rettung, das ewige Leben, sondern Er will dich jeden einzelnen Tag in jeder einzelnen Situation retten. Die Bibel sagt, dass Jesus der „Hohepriester unseres Bekenntnisses“ (Hebräer 3,1) ist, das heißt, Er erbittet das vor dem Vater für uns, was wir durch unser Bekenntnis zum Ausdruck bringen. Hier geht es jetzt nicht nur darum, die guten Verheißungen auszusprechen und Glauben zu bekennen, sondern auch darum, alle zweifelnden Aussagen zurückzuhalten, die dir deinen Glauben wieder rauben werden. Dabei wirst du in einen Kampf geraten, der sich überwiegend in deinem Denken abspielen wird. Jedes Mal musst du dich wieder und wieder entscheiden: „Ja, ich glaube und drehe meine Schraube eine weitere Umdrehung in den Holzbalken hinein!“. Was für ein wunderbares Bild: Jede Äußerung deines Glaubens dreht die Schraube eine weitere Umdrehung hinein und jede Aussage deines Unglaubens dreht sie wieder um eine Umdrehung heraus. Die Schraube jedes Mal weiter hineinzudrehen kostet Kraft und braucht Durchhaltevermögen, so wie ich, als sich meine Armmuskeln schon wie Pudding anfühlten, aber ich trotzdem noch die nächste Umdrehung in Angriff nahm, um noch mehr Stabilität für meine Hängematte zu schaffen. Eine der beiden Schrauben hat es nicht ganz in den Holzbalken hinein geschafft, du siehst also, mit dem Glauben gibt es immer noch Luft nach oben!

Für unsere Beispiele heißt dieser Schritt konkret, folgende Bekenntnisse zu machen:

  1. „Ich glaube, dass Jesus am Kreuz all meine Krankheiten getragen und all meine Schmerzen auf sich geladen hat und dass ich durch seine Wunden geheilt bin!“
  2. „Ich glaube, dass Gott mir jede Gnade überreichlich geben wird, damit ich allezeit von allem genug habe und sogar so überreich gesegnet bin, dass ich es an andere weiter geben kann!“
  1. Häng dich mit deinem ganzen Gewicht an Jesus!

Meine Hängemattenkonstruktion war nun fertig, doch nun wartete eine weitere Herausforderung auf mich, denn um mich von ihr tragen zu lassen, musste ich es zunächst wagen, mich mit meinem ganzen Gewicht in sie hineinzulegen. Ich musste bereit sein, meine eigene Kontrolle aufzugeben und jeden Kontakt mit dem Boden, dem, was mir Halt gab, loszulassen. Statt mich mit meinen beiden Händen an etwas festzuhalten, hing ich nun in der Luft an zwei Schrauben. In der Übertragung heißt das, dass ich akzeptieren muss, aus eigener Kraft nichts mehr tun zu können und ich vollkommen auf Ihn, Jesus, angewiesen bin! Im biblischen Fachjargon sagt man dazu „Kreuzigung des Fleisches“ (vgl. Galater 5,24). Um in den Genuss der Vorzüge des neuen Lebens in Christus zu kommen, muss ich bereit sein, meine eigenen Wege, die Wege des Fleisches, aufzugeben. Ich muss das Verlangen meiner Seele überwinden, selbst für Kontrolle und Sicherheit zu sorgen, und bereit sein, mich der Führung des Heiligen Geistes und dem Willen Gottes unterzuordnen. Dies ist in der Regel der schwierigste Teil des ganzen Prozesses, denn nun musst du auf Basis deines Glaubens Entscheidungen treffen und handeln. Hier zeigt sich, wie es um deine Beziehung zu Gott wirklich bestellt ist. Bist du bereit die gewöhnlichen Wege der Welt zu verlassen und auf die Führung des Heiligen Geistes zu vertrauen? Vertraust du auf deine eigene Kraft und stehst auf eigenen Beinen oder „hängst“ du mit deinem ganzen Gewicht an Jesus?

Vertrauen in Jesus ist die Antwort auf Angst!

Wenn ich nun die Frage vom Anfang wieder aufgreife, wie wir die ANGST, die gerade die Welt regiert, überwinden können, dann ist VERTRAUEN IN JESUS die einzige Antwort, die Sinn macht! Akzeptiere, dass du gerade keine Kontrolle hast und dass du auch nie dazu gemacht warst, diese zu haben! Du kannst jetzt zwar hilflos nach rettenden Maßnahmen Ausschau halten und ziellos versuchen, deine Schrauben in der Rigipsdecke dieser Welt zum Halten zu kriegen oder aber du betest zu Jesus, lässt dir den Weg zum Kreuz zeigen und setzt alle Kraft daran, deine Schrauben in den Holzbalken „hinter“ der Decke zu drehen und somit eine stabile Halterung zu schaffen. Die Welt kann dir keine Sicherheit bieten, jede Schraube wird bei geringer Belastung einfach wieder herausreißen, aber in Jesus, der quasi „hinter“ der Welt ist, wirst du einen sicheren Halt finden! Er lädt dich ein, dich in seine Hängematte zu legen und in unsicheren Zeiten Ruhe und Frieden zu erleben! Lässt du dich ein auf ein paar Vertrauensübungen mit Ihm?

„Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33)

© by Himmelsstürmer, 2021
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