Über Mich

In diesem Blog stille ich eine Sehnsucht, die ich schon lange in mir trage: das Schreiben! In der Schule gehörte das Fach Deutsch gar nicht mal zu meinen Lieblingsfächern, eher fühlte ich mich in den Naturwissenschaften Zuhause, aber die Leidenschaft dafür, das, was ich im Inneren erlebe, kreativ nach außen zu bringen, war glaub ich schon immer vorhanden! Ich liebe es, Dinge zu gestalten und etwas Neues zu erschaffen, was eine ganz eigene Handschrift trägt. Heute weiß ich, dass diese Leidenschaft eng verbunden ist mit dem Glauben an einen Schöpfergott, den ich auch schon immer irgendwie in mir trug. Vielleicht war es aber auch über lange Zeit nur ein Hoffen, dass es dort etwas gibt, das meinem Leben einen Sinn verleiht und das alles unter Kontrolle hat, denn niemand hat mir Gott in meiner Kindheit wirklich nahe gebracht. Weder der Konfirmationsunterricht noch gelegentliche Kirchenbesuche haben diese Sehnsucht in mir befriedigt. Es blieb immer die Frage nach dem „Warum das alles?“ sowie eine Hoffnungslosigkeit und Schwere, die sich durch mein Leben zog und die mich zu Beginn meiner 20er in die Esoterikszene führte. Dort machte ich zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Übernatürlichen und es war, als wenn Türen in eine neue Welt aufgestoßen würden. Endlich! Das ist es doch, wonach ich immer gesucht habe! ODER…? Zumindest hatte ich das MEHR zwischen Himmel und Erde gespürt und nun war ich mir ganz sicher: Es gibt Gott wirklich!

„Auf der Suche nach Gott…“

Ein Hunger wurde in mir geweckt und ich wollte alles ganz genau wissen in der vollen Überzeugung: Jetzt würde ich Gott finden! Und ich hab auch vieles gefunden, allerdings wusste ich damals noch nicht, dass es nicht das war, wonach ich WIRKLICH gesucht hatte und dass ich auf einem Irrweg unterwegs war. Ich fand Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, die auch tiefere Fragen ans Leben hatten, wir teilten gemeinsam spirituelle Erlebnisse, die sich gut anfühlten und Neugier weckten. Ich fand sogar etwas, was sich nach Sinn anfühlte. So war es jetzt meine Überzeugung, dass ich mein Karma lösen müsste und je mehr ich „energetisch“ arbeiten würde, desto besser würde es mir gehen. Doch irgendwie war es mehr Schein als Sein, denn es ging mir einfach nicht besser! Und heute weiß ich, dass dieser Ausflug ins Übernatürliche meine Situation sogar noch verschlimmert hat, da ich an der falschen Tür geklingelt und nach Hilfe gefragt hatte.

„Mein ganzes Leben brach zusammen!“

Ende 2011 hatte ich dann einen schweren Zusammenbruch und mir wurde sämtlicher Boden unter den Füßen weggezogen. Ich fühlte mich aus dem Leben geschossen und befand mich in einem schwarzen Loch, nichts ging mehr! Eine bleierne Schwere und grenzenlose Erschöpfung fesselten mich ans Sofa, ich konnte keine Nahrungsmittel mehr vertragen und verlor eine Menge Gewicht, mein Kopf bestand nur noch aus Watte und nahm nicht mehr wirklich an der realen Welt teil. Diffuse Symptome drohten täglich, mich in den Wahnsinn zu treiben und die Verzweiflung und Ohnmacht in dieser Situation war einfach nicht zum Aushalten! Das Einzige, was mich in diesen Tagen am Leben hielt, war die Hoffnung, dass das alles irgendeinen Sinn hat und Gott mich da durchbringt!

Meine Not ließ mich über Jahre sämtliche persönlichen Grenzen vergessen, sodass jeder, der versprach, mir helfen zu können, unmittelbar die Erlaubnis bekam, an mir herum zu doctern. Ich entwickelte viele Konzepte über die Ursache meiner Erkrankung und versuchte mich in diversen Heilungswegen, die sich aber immer nur wieder als Stückwerk erwiesen und nicht den gewünschten Erfolg brachten.

„Mit Jesus kam der Wendepunkt!“

2015 passierte dann etwas, was ich aus heutiger Sicht als Wendepunkt benennen kann. Durch „Zufall“ sah ich ein Video auf YouTube, wo jemand, der sich ebenfalls in einer Lebenskrise befand, vom einem „Schlüssel“ erzählte. Er hatte sein Leben Jesus Christus anvertraut und ihn als seinen Erlöser angenommen. Das klang irgendwie hoffnungsspendend, sodass ich das Gebet bei Google suchte und es voller Überzeugung aussprach. Ich bekannte mich als Sünderin und nahm den Tod Jesu am Kreuz für meine Errettung in Anspruch. Ein sanfter Schauer kam über mich und ich fühlte mich seltsam beglückt, ahnte aber noch nicht, welche Auswirkungen dieses Gebet haben würde. So gab ich mich wieder dem Alltag hin, bis ich in der Woche danach in bestimmten Momenten immer wieder von einer Liebe überschwemmt wurde, die mich im Herzen ergriff. Das, was sich in meiner Brust so lange wie ein toter Stein angefühlt hatte, war plötzlich weich und voller Freude. Zum ersten Mal konnte ich verstehen, warum Menschen das Leben schön finden! Ich wusste nicht genau, WAS es war, aber ich war mir sicher, ich will MEHR davon! Ich spürte einen inneren Raum, der sich geöffnet hatte und in dem ich SEIN konnte. Ich konnte Atmen und verspürte eine gewisse Leichtigkeit trotz aller Schwere.

„Mein himmlischer Vater liebt mich!“

Dieses „merkwürdige“ Gefühl trat immer wieder mal auf und es ließ mich schließlich demütig zu Boden sinken. Die ganze Zeit hatte ich geglaubt, ich hätte alles über Gott verstanden, schließlich hatte ich mich doch schon soo viel mit meiner Spiritualität beschäftigt. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich GAR NICHTS verstanden hatte. Ich hatte mich die ganze Zeit mit mir und meinem Aufstieg befasst, aber ich kannte meinen Gott gar nicht! Er war ein unpersönliches Neutrum im Universum und ich wusste nichts über Ihn und hatte schon gar keine Beziehung zu Ihm. Ich wusste nicht, wie er mich sieht und erst recht nicht, wie sehr Er mich LIEBT! Das trieb mir die Tränen in die Augen und ich weinte bitterlich über meinen falschen Stolz. Ich bat Gott um Vergebung und sagte Ihm, dass ich ihn JETZT kennenlernen möchte, wie Er wirklich ist!

„Ich spürte WAHRHEIT und hörte den Ruf der FREIHEIT!“

In der folgenden Zeit hatte ich dann immer wieder persönliche Begegnungen mit Jesus, ich sah ein gleißend helles Licht, was vom Himmel kam und so überwältigend war, dass ich es kaum aushalten konnte. Mein Verstand wehrte sich in dieser Zeit immer wieder gegen den neuen Weg, denn vieles machte für mich überhaupt keinen Sinn, doch mein Herz hatte die WAHRHEIT erkannt und hörte den Ruf der FREIHEIT, sodass ich nicht anders konnte, als alles bisher geglaubte über den Haufen zu werfen, um nochmal von vorne anzufangen! Phasen des Zweifelns wurden immer wieder abgelöst durch Begegnungen mit Jesus, die mich in einen Raum führten, in dem es keine Fragen mehr gab, weil alles gefüllt war mit Antworten! In diesen Momenten begehrte ich nichts, denn das, was da war, erfüllte mich ganz und gar!

„Jetzt geht die Reise erst richtig los!“

Nun könnte man denken, dass durch meine Bekehrung sofort alles besser und einfacher wurde…das war leider nicht so, aber ich hatte von jetzt an ein Geländer, an dem ich mich festhalten konnte und ich hatte Hoffnung, Hoffnung darauf, dass es ein anderes und besseres Leben für mich gibt. Und ich hatte einen Zufluchtsort bei meinem himmlischen Vater, wo ich mein Herz ausschütten konnte und dessen Arme mich in dunklen Stunden tröstend umgaben. Ich war nicht mehr allein auf meiner Reise der Heilung, sondern hatte meinen Gott in meinem Rücken und betende Glaubensgeschwister an meiner Seite!

„Gott will mein HEILER sein!“

Trotzdem versuchte ich es immer wieder mit meinen eigenen Wegen und Konzepten, doch die Türen blieben verschlossen. Es schien ein Widerspruch zu sein, dass ein liebender Gott verschlossene Türen zulässt, sodass ich entschied, Ihn nach SEINEN Türen für mich zu fragen. In einer Nacht begegnete Er mir und sagte: „ICH möchte jetzt dein HEILER sein!“ und im selben Moment umgab mich seine Vaterliebe wie ein wärmendes Tuch und ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass ich Ihm vertrauen kann und Er mich zu meinem Ziel führen wird!

„Mein Herz glich einem zersplitterten Spiegel!“

Von diesem Moment an ging ich Wege, die ich aus eigenem Antrieb nie gegangen wäre, da ich der vollen Überzeugung war, dass dort nicht die Ursache meiner Erkrankung läge. Es folgten mehrere voll- und teilstationäre Klinikaufenthalte, in denen Gott Licht in meine dunklen Räume warf und mit mir begann das nun offensichtliche Chaos aufzuräumen und wieder in Ordnung zu bringen. Er zeigte mir, dass mein Herz wie ein Spiegel in viele Einzelteile zerbrochen war, sodass nur für Ihn noch das Gesamtbild sichtbar war. Die Splitter lagen weit verstreut und da jeder einzelne nach wie vor die Eigenschaften eines Spiegels besaß, war mir gar nicht bewusst, dass ich nur aus einem Bruchteil meiner selbst heraus agierte. Doch mit diesem Bild machte plötzlich so vieles Sinn in meinem Leben und als ich begann, mich wirklich mit mir und meinen Wunden auseinanderzusetzen, veränderten sich plötzlich auch einige Symptome. Es begann eine spannende und sehr herausfordernde Reise der Wiederherstellung, die bis heute andauert und die mich immer noch oft an den Rand des Aushaltbaren bringt. Aber es ist eine Reise, auf der ich mittlerweile den roten Faden erkennen kann und die mich in eine Tiefe mit Gott hineinführt, die ich auf anderem Wege wohl kaum erfahren hätte und die ich für nichts in der Welt eintauschen würde! Ich vertraue Ihm, dass er mich in jedem Schritt leitet, hinein in ein befreites Leben!

„Er schreibt SEINE Geschichte mit mir!“

Anfang 2019 hat Gott mich herausgefordert, etwas Eigenes hervorzubringen und meine Geschichte zu erzählen, deshalb habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, auf dem ich meine Fragen und Erkenntnisse mit dir teilen möchte. Ich möchte hier nicht über meine Geschichte mit Gott schreiben, sondern ich möchte Gott den Raum geben, hier SEINE Geschichte mit mir zu schreiben und sich als der Heiler zu offenbaren, der meine Seele wiederherstellt und mich in Freiheit führt!

Lass uns zusammen die Himmel bestürmen und uns nach neuen Offenbarungen ausstrecken!

Weiter zum ersten Blogeintrag: 1. Was ist ein Himmelsstürmer?

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